Schöpfungsgottesdienste

Rückblick auf einen Gottesdienst zur Schöpfung (2020)

Am 20.Oktober 2020 fand ein Gottesdienst etwas anderer Art statt.

„Church for future“ – Gesprächsweise kamen wir mit allen Kirchenbesuchern in einen Austausch über das Thema: Unsere Schöpfung. Was können wir dazu beitragen, diese zu erhalten und zu schützen?

Frau Pfarrerin Roth-Stumptner trug als Lesung die Klagelieder (5,1-9) vor. Wir müssen unsere Sorgen, Ängste und Nöte nicht mit uns alleine ausmachen, bei Gott haben wir einen Ansprechpartner, diese alle einmal loszuwerden und auszusprechen.

Mitglieder des Grünen-Gockelteam trugen dazu Gedanken bei, was wir als Menschen tun können und wo unsere menschlichen Grenzen sind.

Die Geschichte „Wegen eines Kruges Wein“ von Jorge Bucay regte auf humorvolle Art dazu an, nachzudenken, dass es auf jeden einzelnen von uns ankommt. „ES KOMMT AUF MICH AN! ICH BIN WICHTIG“.

Anschließend fand diesmal eine besondere Interaktion im Gottesdienst statt. Bei einem Tässchen fair gehandelten Kaffee mitten im Kirchenraum bot sich die Möglichkeit über Upcycling-Ideen und praktische Tipps in Bezug auf Umweltschutz auszutauschen. Wie z.B. Bücherideen, selbst gemachtes Deo, Klarspüler für die Spülmaschine …

Mit Fürbitten, Vater Unser und Segen wurde dieser Gottesdienst wie gewohnt beendet.

 


 

Schoeepfungsgottesdienst_1Wir hinterlassen Spuren (2016).

Es war ein gelungener Versuch, als am Sonntag, dem 30. Oktober 2016, das Umweltteam des Grünen Gockels zusammen mit Pfarrer Stumptner erstmalig einen „Schöpfungs“Gottesdienst gestaltete. „Wir hinterlassen Spuren“ war das Thema, bei dem unser CO2-Ausstoß und unser ökologischer Fußabdruck vielfältig in den Blick genommen wurde. Gleich zu Beginn veranschaulichten die Kinder vom Kindergottesdienst und die Konfirmandengruppe „Schöpfung bewahren“ mit gespannten Schnüren die unterschiedliche Länge der Transportwege, die unsere Nahrungsmittel zurücklegen. In seiner Predigt machte Pfarrer Wolfgang Stumptner deutlich, dass wir alle als einzelne aufgerufen sind, zwei Dinge zu tun: Erstens sollen wir – wenn auch mit kleinen Schritten – unser Konsumverhalten in Richtung Enkeltauglichkeit, also Nachhaltigkeit, verändern und zweitens sollen wir in aller Demut einfach beten und Gott um seinen Beistand bitten, dass die Klimakatastrophe abgewendet werden kann.

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