Projekt "Willkommen" St. Michael-Gochsheim

So heißt das Projekt der Neugestaltung der Eingangstüren unseres Gotteshauses. Immer wieder wurde darüber berichtet, und jeder kann bei eigener Nutzung sehen, dass da wegen des ästhetischen  und baulichen Zustandes Handlungsbedarf besteht.

Nun gab es erste Kontakte zum Planungsbüro Brückner mit Sitz in Würzburg. Den konkreten Planungen voraus ging eine Art Nutzungsanalyse der Kircheneingänge, der anzuspüren ist, dass die Frau des Architekten ihre Wurzeln in Gochsheim hat. Die “Oberdorfer“, so hieß das früher, nutzen den nordseitigen Eingang, die Unterdorfer den südseitigen. Zudem stellt der Südeingang auch durch eine Blickachse die Verbindung vom geistlichen zum politischen Zentrum, dem Rathaus, her. Der Westeingang spielt wegen der baulichen Umgebung (er liegt zu einer kleinen Nebenstraße, der Kirchgasse, hin) nur eine untergeordnete Rolle. Seine besondere Bedeutung erhält dieser Eingang, weil das Kirchenschiff in ganzer Länge bei Festzügen aller Art bis vor zum Altar durchschritten werden kann.

Geplant ist, bei Nord- und Westeingang den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Die Windfänge werden rückgebaut und damit das Maßwerk über den Portalen sichtbar. Die Rampe am Nordeingang wird entfernt, der Eintritt wird stufenfrei möglich sein. Beim südseitigen Eingang besteht aufgrund des Kirchhofgefälles das Problem, den Höhenunterschied zu überwinden. Die beigefügten Bilder vermitteln einen Eindruck, wie sich die Entfernung der Windfänge auf die bauliche Umgebung auswirkt.

Zustand aktuell Konzeptentwurf Brückner&Brückner Architekten
akt1 Projekt_Willkommen
akt2 plan2

Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.

Erich Deppert